Datenpool Bürgerrechte

Was bewegt uns?

Bürgerrechte sind unzureichend gewährleistet

Was ist unser Lösungsangebot?

Die Bürgerplattform für Teilnahme, Transparenz, Veränderung

Was ist die Voraussetzung?

Die Einhaltung der Bürgerpflichten

Unsere Problemwahrnehmung:

Der Bürger bleibt überwiegend im Unklaren bezüglich des Umgangs mit dem Staat, d. h. dem System und seinen Behörden und Sachbearbeitern. Diese wiederum sind ungenügend in der Lage, die von ihnen vertretenen Sachgebiete dem Bürger verständlich zu vermitteln. Dies führt zu Spannungen, Reibungsverlusten zwischen Bürgern und Sachbearbeitern und schließlich zur Frustration bei allen Beteiligten. Sachbearbeiter wie Bürger empfindet die Bürokratie inzwischen als zunehmende Belastung.

Gleiches Muster ist erkennbar in den Subsystemen, z.B. Banken, Versicherungen etc., die in allen Bereichen vom System, sprich dem Staat, z. B. durch die Rechtsprechung besonders gestützt werden. Diese Subsysteme funktionieren ihrerseits in Pflichterfüllung gegenüber dem Staat, was zwangsläufig nicht immer im Interesse des Bürgers liegt. Die derzeitige Demokratie handelt somit wahren demokratischen Werten in vielen Fällen zuwider statt den allgemeinen Wohlstand zu heben. Dies äußert sich u. a. im Auseinandergehen der Schere zwischen Arm und Reich.

Unsere Vorgehensweise:

Phase 1

Erfassung und Auswertung scheinbarer und tatsächlicher Problemvorgänge zwischen System, Subsystemen und Bürgern, bezogen auf Einzelfall (Daten des Einzelfalles) mittels Formular. Statistische Verknüpfung von ähnlich gelagerten Vorgängen und deren Kategorisierung.

Phase 2

Für Bürger entsteht dadurch Erkennbarkeit und Überprüfbarkeit von Systemvorgängen und den damit verbundenen Arbeitsweisen sowie Ermessenspielräumen der Sachbearbeiter.

Phase 3

Dies ermöglicht Befähigung des Bürgers zur Beurteilung der Systemvorgänge und deren Umsetzung sowie Wirkungsweise.

Phase 4

Vorlage bei entsprechender Institution/Organisation der als analog erkannten Problemfälle durch Datenpool Bürgerrechte mit Bitte um Stellungnahme, um Klärung des einzelnen Falles oder einer Sammlung von Fällen herbeizuführen.

Phase 5

Durch die Vorlage summierter Fälle entsteht wahre demokratische, bürgerorientierte, politische Willensbildung mit entsprechend gewünschten Veränderungen und Verbesserungen. So sollen gemeinsam transparente Lösungen erarbeitet werden. Die klärende Darlegung von Fällen führt auch für Sachbearbeiter und Politiker zu einem angenehmeren Arbeitsklima und weniger Reibungsverlusten im Umgang mit dem Bürger. Ein weiteres Resultat: bessere Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten.

Einzige Bedingung für die Teilnahme:

Respektvoller Umgang miteinander

Unsere Philosophie:

Der erste Schritt zur Lösung ist das wahrhaftige Gespräch. Das ist nur möglich wenn gilt: das unveräußerliche Recht auf klärenden Stellungnahme von ausnahmslos jeder Partei. Es gilt die Unschuldsvermutung. Keine Anprangerung, keine Bloßstellung. Wir laden alle Systemvertreter ein, sich bei uns als Bürger zu verstehen und ihre Anliegen zu äußern und so beizutragen zu einer Verbesserung des Lebens für sich und andere innerhalb des Systems.

Und ein Grundgedanke:

Die Verbindung von zwei, oft als unvereinbar dargestellten, Dingen.
1. Das unveräußerliche Recht auf Transparenz des Staates/Systems
2. Das unveräußerliche Recht auf Schutz der Privatsphäre.

Wie sieht diese Verbindung aus?

Die Transparenz des Staates als Gesamtheit ermöglicht dem Bürger die Wahrnehmung seiner Rechte im eigenen Einzelnen. Diese Wahrnehmung ermöglicht das Einfordern der eigenen Privatsphäre und erleichtert gleichzeitig das Respektieren der Privatsphäre seines Mitbürgers.

Philosophisches zur Regel:

Die Regel ist für den Menschen da. Falls nun die Regel diesen Zweck nicht mehr erfüllt oder diesem gar entgegenwirkt, muss eine Änderung erfolgen, solange bis deren Existenzberechtigung wieder hergestellt ist. Die Regel darf also kein Selbstzweck werden.

DaBü-Kommunikationsplattform

Die kleine, integrierte DaBü-Medienplattform dient als ergänzendes Kommunikationsmittel zum weiteren Meinungsaustausch. Auf diesem Wege sollen alternative oder ausführlichere Gedanken geäußert und sichtbar gemacht werden mit dem Ziel einer transparenten, direkten und breiten Bürgerbeteiligung. Nutzbar entweder parallel zum Problemlösungsablauf oder als Ausweichstelle. Dient jedoch ausdrücklich und ausschließlich der sachdienlichen Meinungsäußerung aller Beteiligten.